Wunschtraum ging in Erfüllung

Heimat- und Handwerksmuseum Wahlstedt, den 02.05.2013
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Fotografiert wurde mit dieser Kamera auf Glasplatten vom Format 9 x 12 cm. Jedes Bild musste einzeln auf einer Mattscheibe scharf getellt werden, nach jedem Foto musste die Glassplatte vorsichtig gewechselt werden.
Leider fehlt die Mattscheibe, aber es gibt 5 belichtete Glasplatten. Eine der Platten haben wir abfotografiert und in ein Positiv umgewandelt, heute ein Mausklick, vor knapp 100 Jahren eine längere Arbeit in der Dunkelkammer.
Großformatige Kameras waren zwar unhandlich, aber sie gaben gute Bilder, denn normalerweise waren Negativ und Positiv gleich groß.

Die Kamera trägt keinen Herstellernamen, lediglich das Objektiv ist als Doppel-Anastigmat Splendar der Fa. Bauer & Söhne, München bezeichnet, der Name Splendar deutet auf die Firma Rodenstock hin.

Bau und Zustand der Kamera deuten auf die Zeit kurz nach dem Ersten Weltkrieg hin.




 

Zuletzt geändert am: 02.05.2013 um 19:05

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