Wahlstedts Entwicklung im Museum

Es ist die Aufgabe des Museums, nicht nur seine Sammlung zu zeigen, sondern auch den Ort Wahlstedt, seine Entwicklung und seine Besonderheit zu zeigen und den Besuchern nahe zu bringen

Wir bieten, für Schülerinnen und Schüler und genauso auch für Erwachsene, Einblicke in Wahlstedts Geschichte. Drei Vorschläge stellen sich hier vor, sie lassen sich natürlich auch miteinander kombinieren.

Leben im alten Dorf, ein Gang durch die Sammlung

In den letzten ca. 50 Jahren hat sich das tägliche Leben so schnell und dramatisch geändert, wie noch nie zuvor. Der Trecker hat das Pferd abgelöst, ohne Elektromotor geht gar nichts mehr, ohne intelligente Chips geht nur noch ganz wenig. Das fließende Wasser hat die Hygiene ermöglicht. Im Supermarkt gibt es alles und zu jeder Jahreszeit. Wir sind abhängig geworden von Wasser, Elektrizität, Verkehr, Information und damit auch Ausbildung wie es noch vor zwei Generationen völlig undenkbar war.

Hier zeigt das Museum, woher wir kommen. Bauernarbeit und Handwerk, Küche und gute Stube zeigen, wie die Menschen noch vor wenigen Generationen gelebt, Kinder gespielt haben. Es wurde hart gearbeitet, die Wahlstedter waren überwiegend arm und mussten dennoch zufrieden sein. Es wurde kaum etwas weggeworfen, man besaß nur Dinge, die man reparieren oder weiterverwenden konnte.

Bilder dazu finden Sie unter Fotos aus der Ausstellung

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Das Modell des Marineartilleriearsenals Fahrenkrug

Das Marineartilleriearsenal Fahrenkrug  ist nach dem 2. Weltkrieg die Keimzelle für das heutuge Wahlstedt geworden und aus vielen Gründen interessant.
Es ist ursprünglich nach Fahrenkrug benannt, weil von dort das Anschlussgleis kam und weil der damalige Ort Wahlstedt zwar in der Nähe lag, aber mit dem Arsenal eigentlich nichts zu tun hatte. Geplant und gebaut wurde das Arsenal ab 1936, im Krieg wurde hier Munition für Schiffsgeschütze hergestellt, es arbeiteten hier mehrere tausend Menschen. Die Zahl schwankt im Laufe des Krieges erheblich, deswegen nur diese grobe Zahlenangabe. Einzelheiten können Sie der Wahlstedter Chronik in der Stadtbücherei oder der Internetseite von Timo Lumma (s. Links) entnehmen.

Am Ende des Krieges haben die Engländer die Maschinen und Materialien abtransportiert, die deutschen Unterhändler konnten erreichen, dass die meisten Gebäude nicht wie geplant gesprengt wurden. In diesen Gebäuden konnten viele Flüchtlinge aus dem Osten eine neue Produktion beginnen. Untergebracht waren sie meist in Barackenlagern.

Das Museum hat das Arsenal im Zustand von etwa 1943 als Modell wieder aufgebaut. Grundlage für das Modell war ein Plan des Arsenals, der im Archiv der Stadt Wahlstedt liegt. Wir erzählen Ihnen gerne alles, was wir rund um das Arsenal wissen.

Schülerinnen und Schüler am Modell des Marinearsenals.

Hier können Sie ein Foto des Marinearsenal-Modells in höherer Auflösung herunterladen.
Foto: Sönke Ehlert, digiCult.

Umfangreiche Bildersammlungen für den Beamer

Schülerinnen und Schüler einer Wahlstedter Schule lassen sich im Museum das Leben von damals erklären.
Der Beamer ist eine gute Hilfe dabei, mit Bildern wirkt alles viel lebendiger, als wenn man nur die Gegenstände zeigt.
Im Hintergrund wird gerade der Buschhacker vorgeführt.

Wir haben für den Beamer Bilderserien vorbereitet. Es stehen Bilderserien für unterschiedliche Schwerpunkte griffbereit. Sollen die Bilder vor allem das alte Dorf zeigen oder soll die Zeit bis heute möglichst gleichmäßig abgedeckt werden, spielt mehr die Entwicklung oder mehr der Gegensatz damals-heute eine Rolle, welches Alter haben die Schülerinnen und Schüler, sind viele Auswärtige dabei, all das kann berücksichtigt werden. Sagen Sie uns Ihre Wünsche.

 Das Grüne Klassenzimmer

Unser Grünes Klassenzimmer kann vielen Projekten dienen, z.B. dem Waschtag. Aber es kann auch an längeren Tagen der Erholung dienen, alte Spiele sind hier möglich, aber auch Würstchen lassen sich grillen.

| Heimat- und Handwerksmuseum Wahlstedt | Waldstraße 1 | 23812 Wahlstedt |