Fototechnik damals und heute

Der Traum der 50er Jahre war sicher die zweiäugige Spiegelreflexkamera von Rollei, die das Museum in einem chinesischen Nachbau zeigen kann. Sie machte Bilder im Format 6x6. Eine gute Kleinbildkamera kannten die meisten nur aus dem Katalog. Entfernungsmesser und Belichtungsmesser waren Zubehör, die angezeigten Werte wurden per Hand auf die Kamera übertragen.

Geblitzt wurde mit Blitzlichtbirnen, in deren Inneren ein Magnesiumdraht verbrannte. Für jedes Bild wurde eine neue Birne benötigt. Zum Zünden diente im Blitzgerät eine Batterie mit 22 V, die es schon lange nicht mehr im Handel gibt.

Die Filme erzeugten Negative,  die im Labor weiterverarbeitet werden mussten. Interessanterweise sprechen Fotografen auch bei den heutigen Digitalkameras von elektronischen Negativen, wenn sie das RAW-Format meinen.

Heutige Kameras haben auch an der Rückseite etliche Bedienungselemente. Die Rückseite war früher frei davon. Lediglich Rollfilmkameras hatten ein kleines, rotes Fenster, in dem die Bildnummer abgelesen wurde, denn die war auf der Rückseite des Films aufgedruckt.

Zum Abschluss zeigt diese Seite noch den Chip einer heutigen Digitalkamera und das Schnittbild einer digitalen Spiegelreflexkamera, vollgestopft mit Bauteilen. Das letzte Bild zeigen wir mit freundlicher Genehmigung des Herstellers. 

Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.                Fotos: Peter Koch, Canon (1).

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Kleinbildkamera Sonderzubehör Entfernungsmesser


Kleinbildkamera Sonderzubehör Entfernungsmesser


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Volle Auflösung: Spiegelreflexkamera Schnittbild

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