Rechenschieber

Mechanische Rechenmaschinen

Computer und Taschenrechner machen heute alles, und man braucht nicht mehr darüber nachzudenken.

Ingenieure, Wissenschaftler und ältere Schüler benutzten zum Rechnen den Rechenschieber und die Logarithmentafel. Der Rechenschieber konnte nicht addieren und subtrahieren, das musste man auf Papier machen, und im Ergebnis musste man das Komma auch noch selber herausbekommen. Trotzdem konnte man damit bis zum Mond fliegen, das Apolle-Programm wurde von der Nasa in wesentlichen Teilen mit einem einheitlichen Rechenschieber durchgerechnet.

Im Internet gibt es Simulationsprogramme für den Rechenschieber.

Im Bild ein Schulrechenschieber, das Bild kann durch Anklicken vergrößert werden.

Für kaufmännisches Rechnen war der Rechenschieber ungeeignet. Hier kam die Rechenmaschine zum Einsatz. Die "Walther" ist noch ohne Elektromoter, nur mit Kurbelantrieb, sie kann alle 4 Grundrechenarten mit hoher Genauigkeit.


Von einer elektrischen Saldiermaschine (nur plus und minus) haben wir den Deckel abgeschraubt, um das Innenleben zu zeigen: aus heutiger Sicht ist es erstaunlich, es gibt nur Hebel und Räder, kein einziges elektronisches Bauteil, ein Kondensator dient lediglich zum Schutz des großen Motors (links).


Neben weiteren Rechenmaschinen gibt es bei uns frühe Computer, z.B. den Commodore C 64.

Aus der Frühzeit der Computer stammen auch die beiden Steckbretter in unserem Archiv, eines ist hier abgebildet. Sie gehörten zu Druckern oder Lochkartenlesern und sorgten dafür, dass die elektrischen Impulse richtig weitergeleitet wurden. Nur Fachleute durften diese Platten anfassen! Heute sind die sog. Treiber-Programme an ihre Stelle getreten.

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