Inflation

Geldscheine aus der Zeit großer Not



Die Infaltion nach dem Ersten Weltkrieg steigerte sich zur Hyperinflation 1923. Im November 1923 stieg das Briefporto auf 100Millionen Mark. 1 US-Dollar kostete schließlich 420Milliarden Mark. Die Währungsreform am 15. November 1923 tauschte 1Billion Mark in 1 Reichsmark um. (Quelle: wikipedia) Der Unterschied von Reichs- und Rentenmark sei hier ausgeklammert.

Zeitzeugen erinnern sich, dass Bauern mit Säcken voll 1000-Mark-Scheinen zum Markt fuhren, um ein Schwein zu kaufen. Arbeiter übergaben ihren Lohn gleich morgens nach der Auszahlung am Werktor ihren Frauen, weil nachmittags die Lebensmittel schon wieder viel teurer waren. Der Lohn war am nächsten Tag oft schon fast wertlos geworden.

Da die Scheine keinen Wert besaßen, wurden sie in großen Mengen gedruckt, so dass sie auch heute noch preiswert zu erwerben sind.


Auch dass allerorten Notgeld ausgegeben wurde, sollte sehr zu denken geben. Mit dem Notgeld konnte am Ort bezahlt werden, wenn es wieder Geld gab, dann wurde das Notgeld aufgerufen und konnte gegen echtes Geld getauscht werden. Hier zwei Beispiele mit Vorder- und Rückseite.


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